Der Pokemonhype hat das Ganze angefacht: Von NFTs und ihren Usecases

In der Kryptowelt jagt ein Hype den nächsten. Ganz oben auf der Hypeliste stehen im Moment die NFTs und die Projekte dahinter. Doch um was handelt es sich hier und ist der Hype berechtigt? Diesen Fragen gingen unsere Kryptoexperten der ersten Stunde, Alex und Mirco, im Bitcoin2go Talk nach.

Gleich zu Beginn die wichtigste Frage: Was ist überhaupt ein NFT? Ein NFT ist ein non-fungible-token, also ein nicht austauschbarer Token. Diese Token haben den Wert, da jeder dieser Token ein einzigartiger Token ist. Sprich, es ist nicht wie bei Bitcoin.

„Es gibt 21 Millionen Bitcoin, aber du weißt nicht welchen du hast. Bei NFTs weißt du welches NFT du hast. Wenn es 300 NFTs gibt ist dein NFT sozusagen nummeriert und einzigartig.“

Die 2017 eingeführten NFTs fungieren als Eigentums- und Echtheitsnachweis und ermöglichen es Künstlern und Gamern, ihre Werke sicher zu besitzen, zu monetarisieren und zu handeln.

Doch wer ist für den ganzen Hype verantwortlich? Die erste Anwendung der NFTs waren die Crypto Kitties . Ein Spiel, in dem man virtuelle Katzen sammeln und handeln kann. Nach dem CryptoKitties-Hype war es längere Zeit still um die NFT-Anwendungen.

Das Projekt Flow (DapperLabs) ging aus dem Entwicklerteam der CryptoKitties hervor und ist jetzt einer der großen Player im NFT-Bereich. Spätestens nach der kürzlich abgeschlossenen NBA-Partnerschaft und dem damit verbundenen Release der „NBA Top Shots“ sollte das jedem klar sein.

„Der ganze Medienbereich versteht jetzt den Mittelmann herauszunehmen und mit NFTs Geld zu verdienen“

Influencer und Künstler haben nun eine potentielle zusätzliche Einnahmequelle, da einfach alles tokenisiert werden kann. Große Marken und bekannte Influencer werden hier natürlich auch deutlich mehr Aufmerksamkeit auf ihre Objekte lenken können als User mit weniger Einfluss.

Cristie‘s hat jetzt gesagt „Hey wir verkaufen einen NFT“

Jeder hat nun die Möglichkeit oder wird die Möglichkeit haben seine Kunst zu verkaufen, ohne, dass jemand zwischen Käufer und dem Künstler Geld verdient. Direkte Vermarktung von Kunst als NFTs könnte den ganzen Kunstmarkt revolutionieren.

„Die Idee hier ist einfach, dass wir in der virtuellen Welt genauso Land kaufen, wie in der echten Welt.“

Dieser Vorgang klingt erst einmal verrückt, doch gibt es heute schon Plattformen, auf denen das möglich ist. Decentraland und Sandbox sind die beiden bekanntesten virtuellen Welten. Es ist sogar möglich in der virtuellen Welt Geld zu verdienen. Atari hat jüngst verlauten lassen ein virtuelles Casino in Decentraland fertiggestellt zu haben.

Die Frage nach dem besseren Investment ist nicht leicht zu beantworten. Besser ist es hier zu Fragen: „Was ist deine Stärke?“. Wenn jemand in der Kunstwelt zuhause sein sollte, bietet es sich an sich mit Kunst-NFTs zu beschäftigen. Besteht großes Interesse und Expertise beim Thema Basketball, können die NBA Top Shots interessante Objekte sein. Liegt die Expertise mehr im Bereich von Kryptoprojekten, sollten diese im Fokus stehen.

NFTs haben großes Potenzial, doch „die Blase ist in vollem Gange“, wie Alex sagen würde.

Lest, informiert euch und habt Spaß.

Doch Vorsicht! „Nicht im Hype verbergen!“

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