Accointing Wöchentlicher Krypto-Newsletter

Accointing Weekly | 1. Juli

Unser wöchentlicher Krypto-Newsletter ist da! Erfahre mehr über die MiCA Entscheidung für die BTC-Zukunft in der EU, Spaniens neues Krypto-Steuermodell und Tethers Prüfung. Noch dazu, wir erklären dir was BTC-Vulkananleihen sind.

EU einigt sich bei MiCA Regulierung

Das Europäische Parlament, der Rat und die Kommission hat sich nach fast zwei Jahren Verhandlungen auf die Eckpunkte zu einer umfassenden Regulierung der Kryptobranche in den 27 EU Mitgliedsstaaten geeinigt. Damit nimmt die EU eine Vorreiterrolle ein und schafft Rahmenbedingungen für einen weltweit bisher recht unregulierten Sektor. Dabei hat die Kommission neue Bestimmungen zum Verbraucherschutz durch eine bessere Kontrolle von Krypto-Dienstleister (CASPs) und Stablecoins festgelegt und möchte ebenfalls, dass Handelsbörsen in Zukunft den Umweltaspekt der angebotenen Kryptoassets transparenter offenlegen.

Krypto-Dienstleister brauchen eine Zulassung um auf dem europäischen Markt zu tätig zu sein. Dabei sind zunächst die nationale Behörden für die Genehmigungen verantwortlich und sollen durch einen regelmäßigen Informationsaustausch mit der europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) zu einer besseren Kontrolle beitragen. NFT’s sind zunächst nicht Inhalt der neuen Regulierung, allerdings möchte die EU innerhalb von 18 Monaten eine umfassende Bewertung vornehmen und gegebenenfalls entsprechende Richtlinien für den neuen Markt von NFTs schaffen. Stablecoins sollen in Zukunft belegen, dass sie ausreichend Reserven besitzen, sodass Verbraucher vor einem Totalausfall, wie bei dem Desaster von TerraLabs, geschützt sind.

Die vorläufige Einigung zu MiCA wird noch durch Rat und europäisches Parlament, bevor es wohl Ende 2023 in Kraft treten wird. 

Spaniens neues Krypto-Steuermodell will dein Krypto-Saldo wissen

Spanien hat vor kurzem neue Melde- und Steuerrichtlinien für Krypto-Trader eingeführt. Die neuen Regeln des spanischen Finanzministeriums sehen die Offenlegung aller Kryptowährungsbestände gegenüber den Steuerbehörden vor, einschließlich ihres Wertes in Euro und Details zu den Transaktionen mit den Herkunfts- und Zieladressen. 

Dies unterscheidet sich von den bisherigen Vorschlägen, bei denen die Inhaber/innen, nur die Erträge aus ihren Trades angeben mussten, ohne dass sie ihre Kryptobestände vorlegen. Diese Regeln werden auch für Kryptowährungsbörsen gelten, die diese Daten ebenfalls an die spanischen Steuerbehörden übermitteln müssen. Man ist von der Meldung der Kryptobestände an die Steuerbehörden befreit, solange diese unter 50.000 € (52.854 $) liegen.

Tether wird einer vollständigen Prüfung unterzogen

Tether, der Emittent des größten Stablecoins USDT, führt eine vollständige Prüfung seiner Währungsreserven durch. Die Prüfung soll Vertrauen und Transparenz in Bezug auf die Reserven von Tether schaffen, die USDT unterstützen.

In einem Interview mit Euromoney erklärte Paolo Ardoino, CTO von Tether, dass die Prüfung von einer der 12 größten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften namens MHA durchgeführt wird. Seiner Meinung nach waren die Big Four Wirtschaftsprüfungsgesellschaften für diese Prüfung nicht geeignet, da sie aufgrund der sich schnell ändernden Vorschriften in diesem Bereich immer noch zu vorsichtig mit Kryptowährungen sind. 

Die Entscheidung folgt auf das kürzliche De-Pegging des algorithmischen Stablecoins UST von TerraLabs, das die Kryptowelt in Aufruhr versetzt hat. Der Druck auf Stablecoins und Krypto-Projekte hat zugenommen, da Vertrauen und Sicherheit bei den Anlegern so hoch wie nie zuvor bewertet werden.

Da USDT eine Marktkapitalisierung von 66 Milliarden aufweist, könnte das Ergebnis einer Prüfung einer so prominenten Kryptowährung große Auswirkungen auf den Rest des Marktes haben. Hodler haben die Nachricht über eine Prüfung begrüßt, da Details zu den Tether-Reserven bisher eher im Dunkeln lagen.

BTC-Vulkananleihen

El Salvadors Präsident Nayib Bukele hat sich immer wieder als einer der größten Befürworter von Bitcoin erwiesen. So war El Salvador das erste Land, das Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel anerkannte und damit den Weg für die breite Einführung von Kryptowährungen ebnete. 

Doch das war noch nicht alles, der Präsident hat weitere Pläne. Herr Bukele wollte die erste “Bitcoin-Stadt” in der Nähe des Vulkans Conchagua gründen. Wie soll das genau aussehen? Bitfinex und El Salvador gaben in Zusammenarbeit mit Blockstream 1 Milliarde US-Dollar in Form von 10-jährigen Token-Anleihen aus. Diese Volcano Bonds sollten dabei helfen, eine von Vulkanen angetriebene Infrastruktur für das Bitcoin-Mining aufzubauen.

Waren die Bitcoin Volcano Bonds eine gute Idee? Wie wird sie sich langfristig für El Salvador auswirken? In unserem Artikel, kannst du mehr darüber erfahren!

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