Accointing Weekly: 14. Oktober

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‘Moran’ Hard Fork Erfolg nach Binance-Hack

Letzte Woche wurden bei einem Hackerangriff auf die Binance Smart-Chain geschätzte 100 Millionen Dollar gestohlen. Die Blockchain wurde vorübergehend angehalten, um den Schaden zu begrenzen, nachdem die Cross-Chain-Brücke zwischen der BNB Beacon Chain (BEP2) und der BNB Chain (BEP20) angegriffen worden war.

Binance kündigte später an, dass sowohl das Testnet als auch das Mainnet ein Upgrade in Form eines Hard Forks durchlaufen würden. Der Sicherheitspatch nannte den “Moran”-Hardfork einen “temporären dringenden Patch, um die Cross-Chain-Infrastruktur zu entschärfen”. Um den Hard Fork zu ermöglichen, wurden Einzahlungen und Auszahlungen am Mittwoch kurzzeitig ausgesetzt, um das Upgrade durchzuführen. 

Trotz des Upgrades wird weiterhin an der Verbesserung der Sicherheit des Netzwerkes gearbeitet. Die Entwickler konzentrieren sich jetzt darauf, die dem Netzwerk zugrundeliegende Cross-Chain-Proof-Verifikation zu verbessern. In den kommenden Wochen ist außerdem mit der Einführung weiterer Sicherheitsmaßnahmen für das Cross-Chain-System zu rechnen.

Die E-Rupie soll die Nutzung von Kryptowährungen in Indien eindämmen

Die indische Zentralbank (RBI) hält weiterhin an ihrem Verbot von Kryptowährungen fest. Im Januar 2022 richtete die RBI jedoch eine Fintech-Abteilung ein, die mit der Ausarbeitung von Krypto-Vorschriften und der Untersuchung der möglichen Einführung einer digitalen Zentralbankwährung (CBDC) beauftragt wurde. Schließlich veröffentlichte die RBI letzte Woche eine umfassende Roadmap für die Einführung eines Blockchain-basierten E-Rupie. Das Dokument skizziert die Testphasen des Pilotprojekts, das voraussichtlich noch in diesem Jahr starten wird. 

Gemäss dem Entwurf hat sich die indische Zentralbank dazu entschlossen, den Prozess der Ausgabe einer digitalen Währung nach dem Vorbild Chinas und den 16 anderen Ländern, die derzeit an Entwicklung von CBDCs arbeiten, zu beginnen. Die Autoren zählen die Vorteile auf, die eine künftige E-Rupie der Wirtschaft bringen wird, dazu gehören niedrigere Betriebskosten, Innovationen im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr und eine stärkere finanzielle Eingliederung bei gleichzeitiger “Verringerung des mit privaten Kryptowährungen verbundenen Risikos”. Die RBI hat behauptet, dass das Verbot von Kryptowährungen die beste Wahl für Indien ist, obwohl die Regierung schon Krypto-Steuern eingeführt hat. Die Ankündigung des Pilotprojekts folgt auf die Aussage von RBI-Gouverneur Ravi Shankar vom Juni, dass eine CBDC dazu beitragen könnte, die Gründe für die Existenz privater Kryptowährungen zu “töten”.

EU-Verbot gilt für alle russischen Krypto-Nutzer

Im Rahmen der achten Runde der Sanktionen gegen Russland hat die Europäische Union ein generelles Verbot aller Krypto-Dienstleistungen für russische Unternehmen verhängt. Das bestehende Verbot aller Krypto-Transaktionen, die 10.000 EUR übersteigen, wurde auf alle Krypto-Wallets, -Konten oder -Verwahrungsdienste ausgeweitet, unabhängig von der Höhe des Betrags. Das Verbot trat am 6. Oktober in Kraft, und während einige Kryptobörsen schnell reagierten, haben es andere versäumt, dem Verbot Folge zu leisten. Zu den bekanntesten Kryptobörsen, die sich nicht an die Vorschriften halten, gehören Binance, Coinbase, Kraken und FTX

Binance und Coinbase haben zwar das 10.000-Euro-Krypto-Verbot verhängt, das Teil des EU-Frühjahrssanktionspakets gegen Russland war, haben sich aber nicht dazu geäußert, ob sie  dies auf alle Transaktionen ausweiten werden. Kraken und FTX haben noch keine Verbote für     Krypto-Transaktionen für russische Nutzer erlassen. 

Vor allem nach der Entscheidung der russischen Zentralbank im letzten Monat, Kryptowährungen für internationale Zahlungen zu legalisieren, hat die EU Kryptowährungen als ein Instrument für Russen betrachtet, um ihre Finanzsanktionen zu umgehen. Die Situation vor Ort ist jedoch nicht so schwarz-weiß, denn immer mehr russische Dissidenten nutzen Kryptowährungen, um aus dem Land zu fliehen.

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